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Handicap-Info ... der Behinderten-Ratgeber

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Vereine & Verbände

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Beratungsdienste des Caritasverbandes für die Region Saar-Hochwald

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Hilfen für Suchtkranke

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Gesundheitsminister Josef Hecken: Innovatives und bundesweit einmaliges Angebot zur psychosozialen Betreuung Substituierter hat sich bewährt - Landesregierung sichert die Fortsetzung der Betreuung für die Jahre 2005 - 2007

Anlässlich der Unterzeichnung der Vereinbarungen über Hilfen für die psychosoziale Betreuung von Substitutionspatienten mit der Arbeiterwohlfahrt – Landesverband Saarland e. V., dem Caritasverband für die Region Schaumberg-Blies e. V. und der Kassenärztlichen Vereinigung Saarland erklärte Minister Josef Hecken:

„In den letzten Jahren haben wir über die Hälfte der ca. 650 im Saarland behandelten Patienten mit unserem Angebot der psychosozialen Betreuung erreicht. Diese Quote liegt weit über den Werten der anderen Bundesländer.“ Die Ergebnisse und Erfahrungen zeigten deutlich auf, dass über die medizinische Behandlung hinaus die psychosoziale Betreuung notwendig sei und eine ergänzende effiziente Hilfe für suchtkranke Menschen im Saarland darstelle. Der flexible, pragmatische und am Einzelfall orientierte Arbeitsansatz entspreche den Bedürfnissen der Betroffenen. Viele Drogenabhängige nahmen damit zum ersten Mal Kontakt zu Einrichtungen der saarländischen Suchtkrankenhilfe auf. Die gesundheitliche und soziale Lebenssituation der Substituierten verbessere sich dadurch. „Daher wird die Landesregierung die Finanzierung der psychosozialen Betreuung Substituierter weiterhin übernehmen“, so Hecken.

Die psychosoziale Betreuung soll den Drogenabhängigen helfen, in Beruf, Familie und Gesellschaft wieder Fuß zu fassen. Dabei geht es primär um Hilfen bei der Eingliederung in den Alltag wie beispielsweise bei der Wohnungssuche, der Lösung finanzieller und familiärer Probleme, beim Aufbau einer sinnvollen Tagesstrukturierung sowie bei der Suche nach einem Arbeits- oder Ausbildungsplatz. „Für die Zukunft wird es wichtig sein“, betont Minister Hecken, „Maßnahmen zur Effizienzkontrolle und Qualitätssicherung mit den substituierenden Ärzten, der Kassenärztlichen Vereinigung Saarland und den Krankenkassen zu treffen, um die medizinische Behandlung und die psychosoziale Betreuung zu optimieren.“

Ministerium für Justiz, Gesundheit und Soziales - Pressemitteilung vom 07.01.2005
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