Handicap Autismus

Der Begriff Autismus umfasst ein relativ stark ausgeprägtes Krankheitsbild, welches die komplette Entwicklung negativ beeinträchtigt und bereits in frühen Kindesjahre auftritt. Allein die ärztliche Diagnose für autistische Störungen ist äußerst diffizil und nicht immer klar. Was wir aber wissen ist, dass es sich hierbei um eine Beziehungsstörung geht, mehr aber auch nicht. Autismus ist als eine Art geistige Behinderung anerkannt und äußerst schwierig zu therapieren.

Was passiert wenn ein Kind Autismus hat?

Bei dieser psychischen Erkrankung und im späteren Stadium auch Behinderung, zieht sich das Kind fast vollständig in seine eigene psychische Welt zurück, ist kaum ansprechbar und zeigt merkwürdige Verhaltensweisen. Meist ist jegliche Art von Kommunikation komplett ausgeschlossen. Der Begriff „wie in einer anderen Welt“ beschreibt diesen Zustand sehr gut.

In einer schwachen Ausprägung zeigt sich der Autist relativ normal. Er bekommt nur Probleme bei allzu vielen Sinnesreizen auf einmal. Auch soziale Beziehungen sind für Ihn schwierig. Dafür haben sie eine sehr hohe Intelligenz und verfügen in ganz speziellen Fachgebieten wie zum Beispiel das Rechnen über außergewöhnlich hohe Fertigkeiten.

Auch wenn viele Autisten sicher nicht als behindert durchgehen würden, so gibt es starke Fälle, die kaum noch alleine vor die Tür gehen könne ohne in ihre eigene Welt zu fallen. Grund hierfür ist eine in irgendeiner Art und Weise veränderte Sinnesverarbeitung des Gehirns. Eltern machen sich oft zurecht Sorgen wenn das Kind wieder einmal in seiner eigenen Welt gefangen ist.

Hier ein hilfreiches Video über das Leben mit Autismus

Jobs für Autisten maßgeschneidert

Ähnlich wie andere Menschen mit Behinderungen, gibt es auch unter den Autisten sehr viele, die einem Beruf nachgehen. Dieser muss allerdings genauso wie bei anderen Menschen mit Handicap auch in gewissem Maße auf die speziellen Anforderungen angepasst sein. So ist klar, dass ein stressiges Büro mit ständigem Telefonklingeln, flimmernden Bildschirmen und anderen Reizen nicht das Richtige für ein Autist ist.

Ein Job muss derart gestaltet sein:

  • Klare, sich immer wieder wiederholende Strukturen und Vorgänge
  • Kein Telefon
  • Einzelbüro
  • Keine Beleuchtung
  • Keine bunten Wände

Dies klingt üppig, doch hat in sich in der Praxis gezeigt, dass neben einem Erfüllen der Behindertenquote ein Autist höchst effizient und fokussiert arbeiten kann, wahrscheinlich besser als ein gesunder Mensch.

Quellen:

https://www.uni-marburg.de/fb20/kjp/forschung/aut/ass